Ottoflex Dichtungsschlämme Sack 20kg

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Ottoflex Dichtungsschlämme Sack 20kg

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Profi Ratgeber PDF

Eigenschaften:

  • - Einkomponentige flexible Verbundabdichtung
  • - Rissüberbrückend
  • - Sehr gut verarbeitbar
  • - Rissfreie Aushärtung
  • - Wasserdicht und dampfdiffusionsoffen im ausgehärteten Zustand
  • - Frost- und alterungsbeständig im ausgehärteten Zustand
  • - Für die Anwendung im Innen- und Außenbereich
  • - Geprüft nach neuesten Prüfgrundsätzen zur Erteilung eines allgemeinen bauaufsichtlichen Prüfzeugnisses (ABP) im Verbund mit keramischen Belägen.

Anwendungsgebiete:

  • - Flexible Verbundabdichtung unter keramischen Belägen auf Balkonen und Terrassen mit einem Gefälle > 1 %
  • - Flexible Verbundabdichtung unter keramischen Belägen in Feuchträumen und Nassräumen
  • - Als Bauwerksabdichtung an Kelleraußenwänden und Stützmauern
  • - Zum Abdichten von Schwimmbecken und Wasserbehältern aus massiver Bauweise. Freigegeben bis zu 4 m Wassertiefe entsprechend den aktuellen Prüfgrundsätzen
  • - Geeignet für Untergründe mit ausreichender Festigkeit wie Gipskarton, Gipsfaser, Estrich, Heizestrich, Beton, Mauerwerk, Porenbeton und Putz der Mörtelgruppe II und III
  • - In stark nass beanspruchten Bereichen entsprechend den Beanspruchungsklassen A und B der Bauregelliste

Normen und Prüfungen:

  • - Allgemeines bauaufsichtliches Prüfzeugnis - Flüssige Abdichtung im Verbund mit Fliesen und Plattenbelägen zur Verwendung als Bauwerksabdichtung
  • - Erfüllt die Beanspruchungsklassen A und B nach abP
  • - Erfüllt die Feuchtigkeitsbeanspruchungsklassen A0 und B0 nach ZDB-Merkblatt
  • - Basierend auf den Prüfungen zur Erteilung eines AbP`s nach PG-AIV-F und den daraus resultierenden Anwendungsbereichen, lassen sich die folgenden Beanspruchungsklassen aus der ÖNORM B 3407 zuordnen - W1, W2, W3, W4, W5 (ausgenommen Bereiche mit erhöhter chemischer Beanspruchung) und W6.
  • - Französische VOC-Emissionsklasse A+

Technische Daten:

  • Verarbeitungszeit [min] ~ 60
  • Reifezeit [min] ~ 3
  • Trockenzeit bei 23 °C/50 % rLf [h] ~ 3
  • Belegbar nach [d] 1
  • Durch Wasser belastbar [d] > 7
  • Verarbeitungstemperatur von/bis [°C] + 5 / + 25
  • Erforderliche Wassermenge (spachtelfähig) [ml/kg] 180
  • Erforderliche Wassermenge (streichbar) [ml/kg] 220
  • Erforderliche Wassermenge (spritzfähig) [ml/kg] 260
  • Verbrauch der Dichtschlämme je mm Trockenschichtstärke [kg/m²] 1,2
  • Mindestauftragsmenge [kg/m²] 2,5
  • Nassschichtstärke für Beanspruchungsklasse A [mm] 2,5 (1)
  • Nassschichtstärke für Beanspruchungsklasse B [mm] 3,0 (2)
  • Rohdichte [g/cm³] ~ 1,5Haftzugfestigkeit [N/mm²] > 1
  • Temperaturbeständigkeit von/bis [°C] - 20 / + 70

1) Entspricht 2 mm Trockenschichtstärke - Die Dichtschlämme ist mindestens in 2 Lagen aufzubringen.

2) Entspricht 2,5 mm Trockenschichtstärke - Die Dichtschlämme ist mindestens in 3 Lagen aufzubringen.

Diese Werte sind nicht zur Erstellung von Spezifikationen bestimmt. Bitte wenden Sie sich vor der Erstellung von Spezifikationen an OTTO-CHEMIE.

Vorbehandlung:

Der Untergrund muss fest, tragfähig, saugfähig und planeben sowie frei von Öl, Fett, Staub und anderen Trennschichten sein. Die Restfeuchte darf folgende Werte nicht überschreiten:
Zementestrich: 2 %
Anhydritestrich: 0,5 %
Anhydritestrich beheizt: 0,3 %.
Zementäre Untergründe vor dem Aufbringen der Dichtschlämme gut vornässen. Die Oberfläche soll matt feucht sein.
Grundierung: Saugende und stark saugende Untergründe: OTTOFLEX Voranstrich oder OTTOFLEX Tiefengrund. Dichte, nicht saugende Untergründe: OTTOFLEX Haftgrund.

Anwendungshinweise:

Verarbeitung: Um eine Klumpenbildung beim Anrühren zu vermeiden, empfiehlt es sich ca. 2/3 der zur gewünschten Konsistenz benötigten Wassermenge vorzulegen und mit einem geeigneten Korbrührer und einer Korbmaschine mit ca. 600 U/min anzumischen. Nach dem Aufschließen des Materials wird die restliche Wassermenge zugegeben. Nach einer Mischzeit von ca. 3 Min. kurz reifen lassen und nochmals durchmischen. Das angemischte Material innerhalb einer Stunde verarbeiten. Bereits angesteiftes Material darf nicht durch Wasser wieder verarbeitungsfähig gemacht werden. Dichtungsschlämme mit einer festen Bürste, Glättkelle oder einem geeigneten Spritzgerät in 2 bis 3 Arbeitsgängen satt und gleichmäßig auftragen. Die Auftragsstärke darf maximal 5 mm betragen. Rohrdurchführungen und Abläufe sind mit OTTOFLEX Boden- und Wanddichtmanschetten, Ecken mit den OTTOFLEX Außen- und Innenecken sowie Wand-/Bodenanschlüsse mit dem OTTOFLEX Dichtband abzudichten. Diese sind in die erste Lage frisch einzulegen und mit der zweiten zu überarbeiten. Bei der Verlegung von Fliesen und Platten im Dickbettverfahren ist folgendes Vorgehen zu befolgen: Nach dem Aufbringen der Dichtungsschlämme wird in die zweite Lage, in das frische Material, ein Spritzbewurf aufgebracht. Nach dem Erhärten des Spritzbewurfes können anschließend Fliesen im Dickbettverfahren verlegt werden. Folgearbeiten: Die frische Abdichtung ist mindestens 3 Tage vor direkter Sonneneinstrahlung, zu raschem Wasserentzug, extremer Wärmeeinwirkung, Zugluft, Frost und Regen zu schützen. Nach ca. 24 h können keramische Beläge mit handelsüblichen, lösemittelfreien Fliesenklebern im Dünnbettverfahren verlegt werden. Bei Arbeiten im Außenbereich muss der keramische Belag hohlraumfrei verlegt werden. Die Dichtungsschlämme muss vor der Anbringung von Schutzschichten bzw. vor dem Anfüllen des Erdreichs vollständig durchgetrocknet sein (1-3 Tage, je nach Temperatur und Luftfeuchtigkeit). Beim Anfüllmaterial ist darauf zu achten, dass kein wasserbindender Boden an die Abdichtungsfläche stößt. Bei dieser Art der Bodenbeschaffenheit einen ca. 50 cm breiten Bereich vor der Abdichtung mit wasserdurchlässigem Füllmaterial lagenweise einbringen. Die Beschichtung muss vor dem Anfüllen ausreichend abgebunden haben (7 Tage) und ausreichend geschützt sein (gipsfreier Kellenputz, Schutzplatten o.ä.). Punkt- oder linienförmige Lasten sind unbedingt zu vermeiden. Werkzeug und veschmutzte Stellen sofort nach dem Gebrauch mit Wasser reinigen. Wegen der Vielzahl möglicher Einflüsse bei der Verarbeitung und der Anwendung ist vom Verarbeiter stets eine Probeverarbeitung und -anwendung vorzunehmen. Das konkrete Aufbrauchdatum ist dem Gebindeaufdruck zu entnehmen und zu beachten.

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